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“...Ein besonderer, kreativer und inspirierter Musiker. Es ist eine pure Freude sein Spiel zu hören…” -
schrieb Martha Argerich über den Pianisten und Hammerklavieristen Vassily Ilisavsky. Der gebürtige
St-Petersburger wohnt heute in Holland und spielt
am liebsten auf historischen Flügel. Historisch heisst es hier nicht
unbedingt nur Hammerflügel, sondern jedes der Zeit und
dem konkreten Komponisten entsprechende Instrument. So spielt er, zum Beispiel,
Ravel auf dem Erard 1885, Schumann und Schubert - auf dem Fritz
1825, Haydn - auf dem Stein 1788, und Skrjabine - auf russischem
Flügel mit englischer Mechanik.
Geboren in St-Petersburg in 1972, erhielt er mit sechs Jahren
seinen ersten Klavierunterricht. Studierte - unter anderem Cembalo und
Komposition - am Musikkollege “Rimsky-Korsakov” und St-Petersburger
Konservatorium bei Ludmila Vassilieva und Helena Shishko.
Als Preisträger des Prokofiev-Wettbewerbs 1992 in seiner
Heimatstadt hat er die ersten Engagements bekommen, und seitdem tritt
regelmässig auf den Konzertpodien St-Petersburgs auf. Einige Zeit
spielte er als Cembalist mit dem Barockensemble “Ars Consoni”.
Sein deutsches Debut fand in 1994 im Stadthaus Ulm statt.
In 1995 ging er nach Stuttgart als Stipendiat der
Gartow-Stiftung und tritt in die Klasse Oleg Masenbergs
ein. In der Zeit von 1995 bis 99 konzertierte er öfters mit dem
russischen Cello-Partner K.Kravtsov
und hat mit ihm mehrere Rundfunkaufnahmen eingespielt (Bayerischer Rundfunk, SWR, NDR). In 1997 wurde er Preisträger beim
“Concours Clara Schumann” in Düsseldorf.
Gegen Ende der 90-ger näherte Vasily sich wieder den
historischen Instrumenten - diesmal dem Hammerflügel. Es folgten Studien in Trossingen bei Eckart Sellheim
- einem der Pioniere der Wiederentdeckung des Hammerflügels in
Deutschland - und in Antwerpen (Magister) beim prominenten niederländischen Spezialisten Bart van Oort.
Im 2005-06 macht er Vorträge und Konzerte an Musikhochschulen Oslo, Sofia, St. Petersburg, Moskau und
gastiert unter anderem bei Festivals “Claudio Monteverdi” in Belgien, Sofia Music Weeks, dem
Projekt der Stiftung Konzerte Linschoten (Niederlände). In 2006-07 trat er auf bei den
Varna Sommerfestival, “Apollonia” Sozopol (Bulgaria), Festivals für Alte Musik St. Petersburg,
Moskau und Nizhnij Novgorod, Robert Schumann Haus Zwickau, Festival "Musiksammlung" St-Petersburg.
Im selben Jahr hat er zwei Kammermusik–CD-s mit belgischem Klarinettisten Vlad Weverbergh für Brilliant Classics eingespielt.
In 2008 ist die Aufnahme mit gesamten vierhändigen Werken Muzio Clementis (bei Quintone, NL) mit
Galina Draganova erschienen. .
"...Er hat alle Qualitäten um einer der grössten Pianisten unserer Zeit
zu werden..." (Nelson Freire)
"...Eine staunenswerte Begabung..." (Rheinische Post)
Lebenslauf kurz (.doc)
(.pdf)
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